Am 8. März ist Frauen*kampftag. Jahr um Jahr bilanziert das Feuilleton zu diesem Anlass den allgemeinen Zustand der Gleichberechtigung gemessen an Einkommensverteilung und Karrierechancen, die Bundesregierung feiert vermeintliche Erfolge bürgerlicher Gleichstellungspolitiken und die Gewerkschaften verteilen Rosen. Eine Kritik an der Doppelbelastung durch Care- und Lohnarbeit, sowie an der Feminisierung von Migration und Armut bleibt dabei aus.

Wir fordern deshalb: Riot statt Rosen!

Mit verschiedenen Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen wollen wir uns einer feministischen Ökonomiekritik widmen und eine linksradikale Perspektive auf den Frauen*kampftag eröffnen. Unsere Kritik, unsere Wut und unsere Utopien werden wir am 8. März in Berlin auf die Straße tragen. Karten für eine gemeinsame Busanreise bekommt ihr im AStA der Uni Hannover.