Wurde Pegida anfangs noch als Ausrutscher der Ost-Gesellschaft verklärt, greift die Bewegung besorgter Rassist_innen langsam aber sicher um sich. In vielen anderen Städten gibt es mittlerweile Ableger, die bisher dem großen Vorbild aus Dresden zum Glück nicht das Wasser reichen können. Sorgen wir dafür, dass das so bleibt und dass in Dresden und anderswo keine rassistischen Aufmärsche stattfinden können!

Am Montag, den 12. Januar, versammelte sich zum ersten Mal auch der hannoversche Ableger (genannt „Hagida“) am Steintor, um gegen Migrant_innen und den aus ihrer Sicht zu laschen Umgang mit eben jenen zu demonstrieren. Daraus wurde nichts, weil sich über 2.000 Menschen dem rassistischen Mob und einer Polizei, die gewillt war die Straße freizuprügeln, entgegengestellt haben.

Beim zweiten Versuch, am 26. Janaur, hat die Polizei mit einer Risenaufgebot an Einsatzkräften und einer weiträumig abgesperrten Route dafür gesorgt das Hagida demonstrieren konnte.

Weil es für uns weiterhin keine Option ist gegen rechts zu beten (wir sind halt auch alle Atheist_innen) und weil wir kein liberaleres, weniger rassistisches Deutschland, sondern gar keins wollen, rufen wir dazu auf sich nicht an den bürgerlichen Heuchlerveranstaltungen zu beteiligen und stattdessen auch die nächsten Demonstrations-Versuche der rassistischen Arschgeigen durch Blockaden zu verhindern. Möglichkeiten gibt es dazu in nächster Zeit mal wieder genug:

Für mehr Argumente gegen Hagida und andere Rassist_innen und wie sie gestoppt werden können, empfehlen wir euch unser Wort zum Sonntag.

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One more time, let’s do it again!