Veranstaltungsreihe im September

Am 3. Oktober ist es so weit. Hannover wird Gastgeberin der 24. Einheitsfeier sein und dabei vor allem das reibungslose Funktionieren des kapitalistischen Staates Deutschland feiern. Dagegen wird es Proteste unter dem Slogan „Was ihr feiert: Armut, Ausgrenzung, Leistungszwang“ geben. Diesen plakativen Slogan wollen wir im Vorfeld inhaltlich unterfüttern. Dazu haben wir eine Veranstaltungsreihe im September unter eben jenem Titel zusammengestellt. Dabei wollen wir uns dem Thema aus verschiedenen Richtungen nähern. Wie auch in der ersten Veranstaltungsreihe gegen die Einheitsfeier („Hier nicht willkommen – Gegen die rassistische Mobilmachung“) haben wir versucht Analytisches mit praktischen Perspektiven zu verbinden:

  1. Prekär und Perspektivlos
    Samstag, 6. September | 18:00
  2. Sarrazins Correctness
    Mittwoch, 10. September | 19:00
  3. Vom Buckeln zum Treten
    Dienstag, 16. September | 19:00
  4. Europa unter deutscher Führung
    Dienstag, 23. September | 19:00

There is an Alternative!

Das “…ums Ganze” Bündnis ruft mit einem Kampagnen Aufruf dazu auf es dem Schweinesystem in den nächsten Monaten mal wieder richtig zu zeigen. Drei passende Termine dafür gibt es zum vormerken schonmal dazu:

  • 2 – 4. Oktober 2014 – Hannover
    Gegen die Einheitsfeierlichkeiten: “Was ihr feiert: Armut, Ausgrenzung, Leistungszwang”
  • Januar 2015 – Wien
    Gegen das Treffen der europäischen Rechten: Den “Wiener Akademikerball” verhindern!
  • Tag X (Anfang 2015) – Frankfurt
    Gemeinsam mit Genoss*innen aus ganz Europa die geplante Eröffnung des neuen EZB-Hauptsitzes in Frankfurt zum Desaster machen

Gegen die Einheitsfeier 2014 in Hannover

Am 3. Oktober 2014 finden die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Hannover statt. Unter anderem werden sich Deutschland und seine Fans die Bäuche auf der Festmeile am Maschsee pinseln und so die deutsche Politik und das gute Abschneiden in der Krise zelebrieren.

Da der kapitalistische Normalvollzug und dessen immanente Grausamkeiten kein Grund zu feiern sind, hat sich ein Bündnis, mit dem Ziel der Feiergesellschaft ordentlich ins Sektglas zu spucken, formiert. Unter dem Motto »Was ihr feiert: Armut, Ausgrenzung, Leistungzwang!« rufen wir dazu auf dem feiern der Deutschen Nation etwas entgegen zu halten.

Vom 2. bis zum 4. Oktober werden wir gemeinsam mit vielen anderen Menschen auf der Straße sein um zu zeigen das Nationalismus vollkommen gegensätzlich zu der Gesellschaft ist die wir uns vorstellen, nämlich einer in der die Produktion, das Wohnen, die Bildung nicht nach kapitalistischen Interessen, sondern nach den Bedürfnissen der Menschen organisiert